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Rumänien 2005

Sinaia und Schloß Peles

Sinaia liegt im Prahovatal und am Fuße des Bucegigebirges. Neben Wander- und Wintertouristik bietet es einige historische Bauten aus der Gründerzeit, zumeist im Jugendstil. Besonders stechen dabei das Kurhaus und das Casino ins Auge. Das Casino ließ König Carol I. 1912 erbauen.

Prächtige monumentale Gebäude aus der Gründerzeit wurden in den letzten Jahren wieder restauriert: Der Eingang des Casinos von Sinaia

Das Kurhaus ist leider durch einige Satellitenantennen verunziert

Gründerzeitvilla im traditionellen Stil

Negativ in allen rumänischen Städten fallen die unzähligen Freiluftleitungen auf, welche das Stadtbild nachhaltig beeinflussen. Moderne europäische Großstädte verzichten auf derartige Verkabelungen und planen entsprechende Erdkabel vor anstehenden Bauarbeiten ein.

Nordwestlich der Stadt liegt das Schloss Peleş, das 1883 für König Carol I. von Rumänien erbaut wurde. Es diente bis zu Carols Tod 1914 als dessen Sommerresidenz und galt als dessen Lieblingsschloss. Seine Fachwerkmauern und Erker erinnern sowohl an die rumänische k.u.k.-Zeit als auch an Hohenzollern, die Heimat des Königs. Besonders an Wochenenden ist der Andrang zu Führungen sehr groß. Etwas seltsam sieht der bewaffnete Soldat aus, welcher in der Uniform der rumänischen Armee im Garten über das Anwesen wacht.

Schloss Peles wurde 1883 erbaut

Rings um das Schloss wird Heu auf traditionelle Weise gewonnen

Ein Soldat bewacht die Skulpturen im Schloßgarten

Reiche Verzierungen schmücken das Schloss

Der aus Hohenzollern stammende König Carol I.

Jugendstil pur auch am Portal

Der Innenhof ist reich bemalt

Schloss Pelisor

Unmittelbar neben dem Schloss Peles liegt das kleinere Schloss Pelisor, erbaut 1902 für den rumänischen König Ferdinand I und seine aus Hohenzollern stammende Frau Prinzessin Marie von Coburg-Sachsen und Gotha.

Eine Bildergalerie zum Schloss Peles findet man unter http://sabin.ro/gallery/castelul_peles

Ortsbild von Sinaia, auffällig die unzähligen Luftkabel

Moderne Hotelbauten prägen Sinaia als Wintersportort

Nicht weit von Sinaia im Prohovatal liegt Busteni mit seiner Bahn in das Bucegigebirge.

 

 

JGL 25.11.2006